Ich bin im Dickicht gelandet. Umgeben von Hölzern, Gräsern, Moos und Tannengeäst tun sich Wege auf, um im nächsten Augenblick wieder zu verschwinden. Formationen von Gestrüpp verführen mich und schicken mich weiter, neue zu entdecken. Phantasien, Phantasmen, Geräusche, Geknacke, geheime Wege und Verstecke. Alles ist möglich. Rastlos verweile ich hier. An diesem verrückten Ort, wo niemand ist ausser mir und ein paar wilden Tieren.
Fred Bürki (d), Lionel Gafner (b), Andreas Tschopp (tb),Patrick Gusset (Unsinn)
FURIOS UND VIRTUOS
Die drei Musiker des Schweizer Trios |na|PALMT|h|REE sind so etwas wie die «jungen Wilden» in der Schweizer Jazz-Szene. Mit Posaune, Drums und Bass schafft die Band dramatische Spannungsbögen und innovative, unerhörte Sounds. Da ist rockig-rohe Energie drin, da erklingen wilde Sprachfetzen und dreckige Elektro-Knistereien, da werden sphärische Ambient-Flächen und lyrische Melodien hervorgezaubert – ein Trip von der dunklen Strassenecke an den Palmenstrand. Ihre modernen Klanggeschichten tragen die drei Musiker mit Witz und Virtuosität vor.
Noch bis vor Kurzem war die Schrift der Maya ein Buch mit sieben Siegeln und der Zugang zu einer der wichtigsten Zivilisationen der Menschheit blieb verschlossen. Der Dokumentarfilm stützt sich auf das Erfolgswerk von Michael D. Coe aus dem Jahr 1992, das die New York Times als “eine der schönsten wissenschaftlichen Entdeckungsgeschichten des 20. Jahrhunderts” bezeichnete. Die Ursprünge der Maya-Schrift reichen zurück bis ins erste Jahrhundert nach Christus. Die spanischen Eroberer fanden Tausende von Buchbänden aus Baumrinde voller mysteriöser Hieroglyphen vor. Als “Teufelswerk” wurden sie von den christlichen Konquistadoren verboten und verbrannt. Nach der Eroberung der letzten unabhängigen Maya-Stadt Tayasal 1697 fiel eine der größten Zivilisationen der Menschheit endgültig dem Vergessen anheim.
Stammt der Spruch vom Apfelbäumchen tatsächlich von Martin Luther?Viele Legenden ranken sich um Martin Luther und die Bäume. Er liebte sie und erfreute sich an ihnen, so sah er im frischen Grün der ausschlagenden Bäume im Frühling ein Sinnbild für die Auferstehung der Toten. In den Bäumen soll er die göttliche Gnade im irdischen Leben gesehen haben.
„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben. Dieser Satz lässt sich ihm aber nicht belegbar nachweisen. Wahrscheinlich wurde dieser Spruch dem Reformator in der schwierigen, zwischen Verzweiflung und Hoffnung schwankenden Situation nach dem Zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt, vermutet Volkmar Joestel, Autor des Buches “Legenden um Martin Luther und andere Geschichten aus Wittenberg“.
Die Deutschen – Luther und die Nation
Zunächst war er nur ein einfacher Mönch und ein zweifelnder Theologe. Aus ihm wurde eine epochale Figur, die wie keine andere zuvor die Deutschen einte und spaltete, ohne es zu wollen: Martin Luther.
Ein Skarabäus zieht übers Himmelszelt
und sieht herab auf unsre winzig kleine Welt
Die Fragen die er sich da oben stellt
bleiben für uns wohl un-erhellt
Ein Skarabäus krabbelt übers Himmelszelt
Gejagt von einem Hund, der niemals bellt
Getrieben von der Kraft, die der Wind enthält
Er immer die selbe Distanz behält
Der Skarabäus zieht von dannen
verschwindet hinter den Tannen.
Wer mit den Wolken auf Welt-Reisen geht
Weiss dass er aus dem selben Stoff besteht
und kann reisen so viel er will
er ist dennoch nie am Ziel.
Und?
Wann
gehst
Du
mit
den
Wolken
auf Reisen?
In dem dreiteiligen Talk mit Dr. Ruediger Dahlke, dem wohl bekanntesten Experten zum Thema ganzheitliche Gesundheit, geht es um Essen für den Frieden: Ohne Fleisch und ohne tierische Produkte. In seinem Buch „Peace Food” plädiert der Arzt und Psychotherapeut für eine vegane Ernährung und schildert, warum Milch keineswegs so gesund zu sein scheint, wie oft behauptet. Sogar Bill Clinton ernährt sich seit einiger Zeit vegan, seit er die „China Study” gelesen hat. Darüber hinaus aber erspart verminderter Fleischkonsum unzähliges Leid bei den Tieren: 98 aller Tiere, die später verzehrt werden, haben nie ein natürliches Leben unter freiem Himmel erlebt.
Sehr interessante Dokumentation von arte über einen Multinationalen Biotechnologiekonzern! Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen.
Kann man mit 1.000 Euro für Tickets einmal um den Globus reisen? Und dabei alle fünf Kontinente betreten? Schafft man es dazu noch in der Urlaubszeit eines normalen Arbeitnehmers? Die Aufgabe für SWR-Reporter Thomas Niemietz heißt: In 40 Tagen mit 1.000 Euro einmal um den Planeten!
Keiner gibt es zu, aber viele tun es: Fotos, Filme und Musik aus dem Internet herunterladen, ohne einen Cent dafür zu bezahlen. Die in der Regel jugendlichen “Netz-Piraten” werden von Legionen von Anwälten international gejagt. Andererseits entscheiden sich immer mehr renommierte Künstler, ihre kreativen Produkte kostenlos übers Internet anzubieten und Platten- oder Filmfirmen gezielt zu übergehen.