Wald2011

Wald ist Kulturraum

Seit Menschengedenken dient der Wald dem Menschen als Kultstätte. Heute finden Künstler Inspiration im Wald und verwenden Holz als Werkstoff. Zugleich wird der Schweizer Wald – bis auf unzugängliche Flecken und Waldreservate – seit langem kultiviert. Die Entwicklung der Forstwirtschaft von der Rohstoffausbeutung im 18. und 19. Jahrhundert zum nachhaltigen Waldmanagement spiegelt den Wandel des Waldbildes in der Gesellschaft. Waldfachleute sind speziell geschult, um ökonomische, ökologische und soziale Anliegen in ein Gleichgewicht zu bringen. Bezüglich Nachhaltigkeit ist die Branche schon seit langer Zeit Vorreiterin.

Seit wenigen Jahrzehnten ist der Wald für eine wachsende Anzahl Kinder zum temporären Klassenzimmer geworden; in Waldschulen erfahren sie die Wildnis und entwickeln Vertrauen in die Natur, was ihrer körperlichen und seelischen Entwicklung zugute kommt. Im Wald können sie staunen, beobachten, aber auch anpacken und gestalten. Die Waldschulen haben der praktischen Umweltbildung die Tür zum Schulbetrieb geöffnet.

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